PET / PETG Filament für 3D Drucker

Polyethylenterephthalat (PET) ist der am häufigsten verwendete Kunststoff der Welt.

PETG ist ein robuster, vielseitiger Kunststoff für den 3D-Druck. Das Filament überzeugt durch hohe Stabilität, leichte Flexibilität und gute Hitzebeständigkeit und eignet sich perfekt für funktionale, langlebige Bauteile.

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Was ist PETG oder PET-G?

PETG ist ein beliebtes Filament für den 3D-Druck, das die Vorteile von PLA und ABS clever kombiniert. Es ist robust, leicht flexibel und deutlich hitzebeständiger als PLA, dabei aber trotzdem einfach zu drucken. Durch seine hohe Zähigkeit bricht PETG nicht so schnell und eignet sich ideal für funktionale Bauteile, die im Alltag wirklich etwas aushalten müssen.

Rohes PET wird selten im 3D-Druck verwendet. Das “G” steht für “glykolmodifiziert”. Durch diese Modifikation ist das Filament klarer, weniger spröde und einfacher zu verwenden.

Ist PETG für Anfänger geeignet?

Ja, PETG ist auch für Anfänger gut geeignet, vor allem, wenn du schon erste Erfahrungen mit PLA gesammelt hast. Das Material verzieht sich kaum, haftet gut auf dem Druckbett und ist deutlich robuster als PLA.

Beim Drucken braucht PETG etwas mehr Feintuning, zum Beispiel bei Temperatur und Retraktion, ist aber insgesamt ist das Material sehr gut kontrollierbar. Wer sich langsam an funktionale Drucke herantasten möchte, findet in PETG einen zuverlässigen nächsten Schritt nach PLA.

Welche Eigenschaften hat PETG?

PETG überzeugt durch eine starke Mischung aus Stabilität, Flexibilität und einfacher Verarbeitung. Das Material ist deutlich schlagfester als PLA, dabei aber nicht spröde, sondern leicht elastisch. Außerdem ist PETG temperaturbeständiger als PLA und verzieht sich beim Drucken kaum.

Ein weiterer Vorteil: PETG ist feuchtigkeits- und witterungsbeständig, nahezu geruchslos beim Drucken und sorgt für eine glatte, leicht glänzende Oberfläche.

Wie stabil ist PETG?

PETG ist stabil und gleichzeitig leicht flexibel, was es deutlich widerstandsfähiger macht als PLA. Statt spröde zu brechen, gibt PETG bei Belastung etwas nach.

Wie hitzebeständig ist PETG?

In Sachen Hitze liegt PETG klar über PLA: Es bleibt formstabil bis etwa 70–80 °C und eignet sich damit auch für Teile, die Wärme, Sonne oder mechanischer Belastung ausgesetzt sind. Für extreme Temperaturen ist ABS zwar besser geeignet, für die meisten Anwendungen bietet PETG aber den besten Kompromiss aus Stabilität, Hitzebeständigkeit und einfacher Druckbarkeit.

Was sind die Unterschiede zwischen PETG und PLA Filament?

PLA ist das einfachste Filament für den Einstieg: Es lässt sich leicht drucken, benötigt wenig Feintuning und eignet sich perfekt für Deko, Prototypen und Modelle ohne große Belastung. Dafür ist PLA eher spröde und hitzeempfindlich.

PETG ist die robustere Alternative. Es ist schlagfester, flexibler und deutlich hitzebeständiger als PLA. Außerdem ist PETG feuchtigkeits- und wetterbeständig, was es ideal für funktionale Teile und Outdoor-Anwendungen macht. Beim Drucken braucht PETG etwas mehr Aufmerksamkeit, bleibt aber insgesamt sehr gut kontrollierbar.

Was sind die Unterschiede zwischen PETG und ABS Filament?

Ob PETG oder ABS besser ist, hängt davon ab, wofür du das Material einsetzen willst. ABS ist sehr hitzebeständig und mechanisch belastbar, benötigt beim Drucken aber hohe Temperaturen, ein beheiztes Druckbett und idealerweise ein geschlossenes Gehäuse. Außerdem entwickelt sich beim Drucken ein deutlicher Geruch.

PETG ist einfacher zu drucken, nahezu geruchslos und verzieht sich kaum. Es ist schlagfest, leicht flexibel und feuchtigkeitsbeständig, erreicht aber nicht ganz die Hitzebeständigkeit von ABS. Dafür eignet sich PETG perfekt für funktionale Bauteile, Gehäuse und Outdoor-Anwendungen, bei denen Zuverlässigkeit und einfache Verarbeitung wichtiger sind als extreme Temperaturfestigkeit.

Für welche Anwendungen eignet sich PETG?

PETG eignet sich ideal für funktionale 3D-Druckteile, die stabil, langlebig und belastbar sein müssen. Durch seine hohe Schlagfestigkeit und leichte Flexibilität ist es perfekt für Gehäuse, Halterungen, Clips, technische Bauteile und Ersatzteile.

Dank seiner Feuchtigkeits- und Witterungsbeständigkeit wird PETG auch gern für Outdoor-Anwendungen genutzt, zum Beispiel für Gartenprojekte, Abdeckungen oder Bauteile im Außenbereich. Gleichzeitig sorgt die glatte Oberfläche dafür, dass PETG auch bei sichtbaren Teilen eine gute Figur macht.

Ist PETG für Outdoor-Drucke geeignet?

Ja, PETG ist für Outdoor-Drucke geeignet. Das Material ist feuchtigkeits- und witterungsbeständig und nimmt kaum Wasser auf, wodurch es sich ideal für den Einsatz im Außenbereich eignet. Auch bei Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit bleibt PETG formstabil und belastbar.

Zusätzlich ist PETG UV-beständiger als PLA und hält direkte Sonneneinstrahlung deutlich besser aus. Für Anwendungen wie Halterungen, Abdeckungen, Gehäuse oder Gartenprojekte ist PETG daher eine zuverlässige und langlebige Wahl. Nur bei dauerhaft extrem hohen Temperaturen sollte man auf hitzebeständigere Materialien ausweichen.

Ist PETG lebensmittelecht?

PETG ist als Grundmaterial gut bekannt. Ob ein gedrucktes PETG-Bauteil für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet ist, hängt jedoch von mehreren Rahmenbedingungen ab.

Dazu zählen unter anderem die genaue Zusammensetzung des Filaments, verwendete Farb- und Zusatzstoffe sowie der 3D-Druckprozess selbst. Auch die beim Drucken entstehende Layer-Struktur kann Einfluss auf die Eignung haben, da Oberflächen dadurch rauer ausfallen können.

Eine Verwendung von PETG für den direkten Lebensmittelkontakt ist daher nur dann empfehlenswert, wenn entsprechende Zertifizierungen vorliegen oder geeignete Nachbehandlungen vorgenommen wurden. Für Anwendungen mit dauerhaftem oder direktem Lebensmittelkontakt sollten bevorzugt Materialien eingesetzt werden, die ausdrücklich dafür freigegeben sind.

Welche Drucktemperatur braucht PETG?

PETG wird in der Regel bei einer Drucktemperatur von etwa 220–250 °C verarbeitet. Die optimale Temperatur hängt vom jeweiligen PETG Filament und vom Drucker ab. Für saubere Layerhaftung und stabile Drucke ist es besser, PETG etwas wärmer zu drucken als PLA.

Das Heizbett sollte auf 70–90 °C eingestellt werden, damit das Bauteil gut haftet und sich nicht verzieht. Ein kurzer Temperaturtest hilft dabei, die perfekte Einstellung für dein PETG Filament zu finden.

Stringing bei PETG – warum passiert das und was hilft?

Stringing bei PETG entsteht, weil das Material sehr zähflüssig ist und beim Düsenwechsel leicht nachzieht. Zu hohe Drucktemperaturen, falsche Retraktionseinstellungen oder feuchtes Filament verstärken diesen Effekt zusätzlich.

Was hilft:

  • Drucktemperatur leicht senken, ohne die Layerhaftung zu verlieren,
  • Retraktion feinjustieren (meist etwas mehr als bei PLA),
  • Druckgeschwindigkeit moderat halten,
  • PETG trocken lagern oder vor dem Drucken trocknen.

Mit den richtigen Einstellungen lässt sich Stringing bei PETG deutlich reduzieren – ganz vermeiden lässt es sich zwar selten, aber saubere Drucke sind problemlos möglich.

Wie lagere ich PETG richtig?

PETG sollte trocken und luftdicht gelagert werden, da das Filament Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann. Am besten bewahrst du PETG in einem verschlossenen Beutel oder einer Filamentbox mit Trockenmittel (Silica Gel) auf.

Wenn das PETG bereits Feuchtigkeit gezogen hat, helfen Filamenttrockner oder ein Umluftofen bei niedriger Temperatur (ca. 50–55 °C), um die Druckqualität wieder zu verbessern. Trocken gelagertes PETG sorgt für weniger Stringing, saubere Oberflächen und stabile Drucke.

Worauf muss ich beim Kauf von PETG achten?

Beim Kauf von PETG solltest du vor allem auf gleichmäßigen Filamentdurchmesser und eine konstante Materialqualität achten, da beides entscheidend für saubere Druckergebnisse ist. Hochwertiges PETG sorgt für weniger Stringing, bessere Layerhaftung und eine gleichmäßige Oberfläche.

Wichtig ist außerdem, dass das Filament trocken verpackt geliefert wird, idealerweise vakuumiert mit Trockenmittel. PETG kann Feuchtigkeit aufnehmen, was sich negativ auf die Druckqualität auswirkt. Auch klare Herstellerangaben zu Drucktemperatur und empfohlenen Einstellungen sind ein gutes Qualitätsmerkmal.

Wenn du spezielle Anforderungen hast, lohnt sich ein Blick auf Zertifizierungen oder Hinweise zu Lebensmittelkontakt und UV-Beständigkeit.